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eine szenische Installation als Dokumentation rechtsextremer Tötungen

Als sich Ende 2011 der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) selbst enttarnte, fragte man sich, wie es einer rechtsextremen Terrorzelle, getragen von einem Netzwerk, darunter auch V-Männer des Verfassungsschutzes, gelingen konnte, über 20 Jahre unbemerkt zu morden, Sprengstoffanschläge zu verüben und Raubüberfälle zu begehen, ohne dass die Behörden etwas davon mitbekamen? Im Zuge des Prozesses gegen die Täter und Unterstützer des NSU, sowie der Ermittlungen der acht parlamentarischen Ausschüsse zu den Hintergründen, stellte sich auch die Frage, wie „Politisch motivierte Kriminalität – Rechts“ (PMK-R), besser zu erkennen sei und welche Kriterien dafür maßgeblich sind. Auf Geheiß des Bundesinnenministeriums (BMI) überprüften das BKA und alle Landeskriminalämter daraufhin über 3.300 unaufgeklärte, versuchte und vollendete Tötungsdelikte auf ein rechtsextremes Tatmotiv. 2009 gab die Bundesregierung 46 Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit der Wiedervereinigung an. 2015 und ...
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